Ratgeber
Kleiderschrank ausmisten: so gehst du vor
Der volle Schrank, aus dem du morgens trotzdem nichts findest, kennen fast alle. So mache ich es bei meinen Kundinnen in Zürich — und so kannst du es auch allein angehen.
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1. Nicht vorher aufräumen
Fang mit dem Schrank an, wie er im Alltag wirklich aussieht. Wer vorher «schnell aufräumt», sortiert eine Version des Schranks, die es so gar nicht gibt.
2. Alles einmal in die Hand nehmen
Schrank, Schubladen, Schuhe: Nimm jedes Teil einzeln heraus. Nur so siehst du, was du wirklich besitzt — und was seit Jahren ganz hinten hängt.
3. Drei einfache Fragen
Passt es mir noch? Entspricht es mir noch? Habe ich es in den letzten zwei Jahren getragen? Wenn die Antwort zweimal Nein ist, darf das Teil gehen.
4. Sortieren und gruppieren
Was bleibt, kommt nach Art zusammen: Hosen, Röcke, Oberteile, Strick, Jacken. Dann siehst du sofort, wovon du zu viel hast und wo eine echte Lücke ist.
5. Outfits bauen — das ist der eigentliche Teil
Ordnung allein hilft wenig, wenn die Teile nicht zusammenpassen. Kombiniere, was bleibt, zu fertigen Outfits und mach ein Foto davon. Morgens greifst du dann zu einem Look statt zu einem Einzelteil.
6. Loslassen, ohne dass etwas im Weg steht
Aussortiertes, das im Flur steht, wandert gern zurück in den Schrank. Entscheide gleich: Was Wert hat, verkaufen; der Rest geht zur Spendenstelle. Gut erhaltene Designerstücke verkaufe ich für dich über ALMA Pre-loved, mit Abholung bei dir zu Hause.
Allein oder mit Hilfe?
Allein geht es, wenn du Zeit hast und gut loslassen kannst. Hilfe lohnt sich, wenn sich dein Leben verändert hat — neuer Job, Umzug, Kind — oder wenn du bei jedem Teil hängen bleibst. Beim Kleiderschrank-Detox gehen wir in 3 bis 4 Stunden gemeinsam alles durch und du bekommst deine Outfits als PDF.